Regietechnik

Bildmischer

Ein Bildmischer (auch Trickmischer genannt) ist ein Gerät, das benutzt wird, um zwischen verschiedenen Videoquellen umzuschalten, diese zu mischen oder manchmal auch Spezialeffekte hinzuzufügen, ähnlich, wie ein Mischpult für Ton eingesetzt wird. Einen Bildmischer findet man typischerweise in einem Fernsehstudio, einem Fernseh-Übertragungswagen oder an einem Linearschnittplatz.

Scaler

In der Computergrafik und digitalen Bildbearbeitung bezeichnet Skalierung (von italienisch scala,dt. „Treppe“) die Größenänderung eines digitalen Bildes. In der Videotechnik wird die Vergrößerung von digitalem Material auch als Hochskalierung (Upscaling) oder Resolution-Enhancement bezeichnet.

Bei der Skalierung einer Vektorgrafik werden vor der Rasterung die grafischen Primitive, aus denen sich die Vektorgrafik zusammensetzt, durch geometrische Transformation gestreckt, was keinen Verlust an Bildqualität verursacht.

Bei der Skalierung von Rastergrafiken wird deren Bildauflösung geändert. Das heißt, dass aus einer vorgegebenen Rastergrafik ein neues Bild mit einer höheren beziehungsweise niedrigeren Anzahl von Bildpunkten (Pixeln) erzeugt wird. Das ist im Fall der Erhöhung der Pixelzahl (Hochskalierung) in der Regel mit einem sichtbaren Qualitätsverlust verbunden. Vom Standpunkt der digitalen Signalverarbeitung ist die Skalierung von Rastergrafiken ein Beispiel für die Abtastratenkonvertierung, die Umwandlung eines diskreten Signals von einer Abtastrate (hier der örtlichen Abtastrate) in eine andere.

Streaming Lösungen

Als Live-Streaming, zu Deutsch Echtzeitübertragung, bezeichnet man ein Streaming-Media-Angebot (Video oder Audio), das in Echtzeit (englisch live) bereitgestellt wird. Interaktive Livestreams werden auch als Webcast bezeichnet. Handelt es sich um eine Lehrveranstaltung wird auch von einem Webinar gesprochen.

Dabei wird oft mittels einer Encoder-Software das Signal digital gewandelt und kann so über einen digitalen Übertragungskanal (z. B. das Internet) übertragen werden. Dabei kommen je nach Komprimierungsgrad und Übertragungsqualität verschiedene Streaming-Codecs zum Einsatz.

Postproduktion

Zur Postproduktion gehört vor allem der Schnitt, die digitale Nachbearbeitung der Bilder im Computer (Visuelle Effekte, CGI) sowie das Unterlegen der Bilder mit Filmmusik. Die Arbeitsabläufe in der Postproduktion unterscheiden sich zum Teil erheblich, je nachdem, auf welchem Material gedreht wurde, wie groß der Anteil von computergenerierten Effekten und Bildern ist und welches Endprodukt herzustellen ist. Während die meisten Kinofilme weltweit nach wie vor auf 35-mm-Filmmaterial gedreht und mit mechanischen Projektoren in den Kinos gezeigt werden, sind die Arbeitsschritte in der Postproduktion dagegen inzwischen weitestgehend digital.

Beim Videoschnitt werden von einem Editor Sequenzen aus Video-Quellmaterial durch Kopieren auf ein Zielmedium aneinandergereiht. Dabei entsteht ein inhaltlich und dramaturgisch gestaltetes Sendeband oder Video. Es gibt dazu zahlreiche professionelle Softwareprodukte wie Adobe Premiere, Apple Final Cut, Corel Video Studio oder Blackmagic Da Vinci Resolve, die zusammen mit einem leistungsfähigen Rechner zum Einsatz kommen.