Effizienz trifft Brillanz: Warum modulare LED-Lösungen auf Kongressen unschlagbar sind

Mannheim. Die Stadt der Quadrate. Gestern war sie aber vor allem eines: Der Nabel der Finanzwelt. Der Fondskongress in Mannheim ist so etwas wie das Klassentreffen der Finanzbranche – nur mit weniger Bowle und mehr Anzugträgern. Hier wird über Märkte, Renditen, Bullen und Bären diskutiert. Es ist laut, es ist geschäftig, und es gibt verdammt wenig Platz und Zeit für den Aufbau.

Die Herausforderung: High-End-Optik im Zeitraffer

Ein Kongress ist keine klassische Messe mit tagelanger Aufbauzeit. In Mannheim zählt jede Stunde. Gleichzeitig ist der Anspruch der Aussteller – gerade im Finanzsektor – extrem hoch. Eine schiefe Kante oder ein flackerndes Bild wirkt so vertrauenserweckend wie ein Anlageberater, der sein Geld unter der Matratze versteckt.

Unsere Lösung für dieses Dilemma waren gestern drei unterschiedliche Ansätze, die eines gemeinsam haben: Sie sehen aus wie aus einem Guss, sind aber modular aufgebaut.

Case Study 1: Fidelity – Die Kunst der Ecke mit Octawall und INFiLED

Für Fidelity realisierten wir eine Ecklösung, die technisch ein kleines Meisterwerk der Präzision ist. Hier kam das Octawall Pro System zum Einsatz, ein modernes Rahmensystem, optimiert für die nahtlose Integration von LED-Modulen.

Die Technik im Detail: Wir haben hier die INFiLED DB 2.6 verbaut.

  • Pixel Pitch: 2.6 mm. Warum? Weil auf einem Kongress der Betrachtungsabstand oft nur 2 Meter beträgt. Bei einem gröberen Pitch (z.B. 3.9 mm) sähe der Besucher den „Fliegengitter-Effekt“. Bei 2.6 mm verschmilzt das Bild zu einer perfekten Fläche.

  • Deep Black (DB): Die INFiLED DB Serie nutzt spezielle schwarze LEDs und eine Maskierung für extrem hohe Kontraste. Schwarz ist hier wirklich Schwarz.

  • Die Ecklösung: Das Spannende war die Integration über Eck. Viele LED-Wände hinterlassen hier einen hässlichen Spalt (den „Gap of Shame“). Dank der präzisen Mechanik der INFiLED-Module und der Passgenauigkeit des Octawall-Rahmens konnten wir eine Kante bauen, die messerscharf wirkt.

Das Ergebnis: Eine Medienwand, die wirkt, als wäre sie Teil der Architektur. Keine sichtbaren Kabel, keine wackeligen Stative. Just Business.

Case Study 2 & 3: Goldman Sachs und UBS – beMatrix und LEDskin

Bei Goldman Sachs und der UBS setzten wir auf eine andere Pferdestärke: Das beMatrix Rahmensystem kombiniert mit LEDskin 2.5.

Als beMatrix LEDskin Partner schlägt unser Herz höher, wenn wir dieses System verbauen. Das Prinzip: Das LED-Modul wird nicht vor die Wand gestellt, es ist die Wand.

  1. Integration: Die Module (496 x 496 mm) werden einfach mit den patentierten „B62“-Verbindern in das System eingeklickt.

  2. Zero-Depth: Die LED-Wand liegt bündig (flush) mit den bedruckten Füllungen der restlichen Wand. Das erzeugt den „Clean Chic“, den Designer lieben.

  3. Kabelmanagement: Die Rückseite ist offen zugänglich, aber im Systemrahmen versteckt. Keine Stolperfallen für den CEO.

Auch hier kamen Module mit 2.5 mm Pixel Pitch zum Einsatz. Börsenkurse und Kleingedrucktes müssen lesbar sein. Nichts ist peinlicher als eine „8“, die wegen fehlender Auflösung wie eine „0“ aussieht.

 

Warum wir "System" lieben (und Sie es auch sollten)

Manch einer mag denken: „Systembau? Das ist doch Lego für Große.“ Ja, ist es. Und genau das ist das Geniale daran. Die Aufbauten zeigen die Vorteile drastisch auf:

1. Nachhaltigkeit (Green AV)

Das Thema Nachhaltigkeit ist Teil unserer DNA. Wir fahren Tesla, Cupra und VW ID, nutzen Ökostrom und reparieren lieber, als wegzuwerfen. System-Messestände sind per Definition nachhaltig. Wiederverwendbarkeit: Rahmen wie beMatrix oder Octawall werden hunderte Male eingesetzt. Logistik: Ein zerlegtes Rahmensystem braucht im LKW einen Bruchteil des Platzes von sperrigen Holzwänden. Das spart CO2 und unsere sparsamen LKW danken es uns. Less Waste: Nach dem Kongress landet kein Holz im Container. LED ins Case, Rahmen ins Lager, Stoff ins Recycling.

2. Geschwindigkeit und Stressreduktion

„Der Kunde soll ruhig schlafen können.“ Das ist unser Credo. Wenn wir mit LEDskin anrücken, wissen wir vorher, dass es passt. Die Lochraster sind genormt. Das bedeutet weniger Stress für unsere Techniker vor Ort und für Sie die Gewissheit: Die Wand steht pünktlich.

3. Serviceability (Wenn doch mal was passiert)

Elektronik kann ausfallen. Das ist ein Naturgesetz. Doch bei INFiLED und LEDskin sind alle Komponenten Front-Serviceable oder magnetisch gelöst. Sollte bei Goldman Sachs ein Modul zicken, müssen wir nicht den Stand abbauen. Mit einem Saugheber tauschen wir das Modul in 10 Sekunden. Der Besucher merkt davon meist nichts.

Und für den Härtefall haben wir in Potsdam unsere Werkstatt mit Löt-Robotern. Wir reparieren Pixelfehler auf Chiplevel-Ebene selbst. Unser Mietmaterial ist also immer top gewartet.

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